Krisen- und Notfallintervention

In Krisen sehen sich Menschen in einer bedrohlichen und durch die eigenen Kräfte nicht mehr beeinflussbaren Situation. Sie spüren hohe Angst, körperliche Reaktionen wie Zittern, Gefühlsdurchbrüche oder Erstarrung und sind unfähig zu handeln.

Beispiele:

  • Zusammenbruch durch Überlastung
  • Selbstzweifel und Selbstaufgabe
  • Reaktion auf Mobbing
  • Reaktionen auf Unfälle oder Suizid von Kollegen

Die psychologische Hilfe muss rasch und aktiv einsetzen, entlasten und Stabilisierung vermitteln. Wichtig ist, dass sich der Schock nicht etabliert, sondern aufgearbeitet wird. Wir geben zunächst dem Schock und den Gefühlen Raum, tasten die vorhandenen Ressourcen ab und führen auf die eigene Kompetenz und Bewältigungsfähigkeit zurück.

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